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Pflegedex: Warum unsere Pflegesoftware bewusst ohne Cloud auskommt

3 Min. Lesezeit

Pflegedaten gehören zu den sensibelsten Daten überhaupt. Deshalb läuft Pflegedex nicht in der Cloud, sondern auf dem Server der Einrichtung – und die KI bekommt trotzdem nie einen echten Namen zu sehen.

Im Juni haben wir Pflegedex das erste Mal vorgestellt. Seitdem hat sich vor allem eine Frage in jedem Gespräch wiederholt: „Und wo liegen unsere Daten dann?“

Die Antwort ist der Kern des ganzen Projekts.

Das Problem mit der Cloud in der Pflege

Pflegedokumentation enthält Gesundheitsdaten – rechtlich gesehen die schützenswerteste Kategorie personenbezogener Daten, die es gibt. Trotzdem läuft ein großer Teil der Software am Markt über Cloud-Server, oft bei Anbietern, die die Einrichtung nie zu Gesicht bekommt.

Für viele Häuser ist das ein Bauchschmerz-Thema. Nicht, weil Cloud grundsätzlich unsicher wäre – sondern weil die Kontrolle das Haus verlässt.

Deine Daten bleiben bei dir

Pflegedex geht den anderen Weg: Die Software läuft auf dem eigenen Server der Einrichtung. Installiert wird sie über Docker, also in einem abgeschlossenen Container, der auf ganz normaler Serverhardware läuft.

Kein Datenabfluss an Dritte. Keine Weitergabe. Die Daten verlassen das Haus nicht.

Pseudonymisierung – auch gegenüber der KI

Der Punkt, der uns am wichtigsten war: Auch die KI selbst sieht keine Klarnamen. Bewohnerdaten werden automatisch pseudonymisiert, bevor sie verarbeitet werden.

Die KI arbeitet also mit dem Sachverhalt, nicht mit der Person dahinter. Wer wirklich gemeint ist, weiß nur das System vor Ort – und die Pflegekraft, die davor sitzt.

Die KI schreibt den Entwurf, die Pflegekraft entscheidet

Pflegedex nimmt niemandem die Verantwortung ab. Die KI erstellt einen Entwurf für den Pflegebericht – lesen, prüfen und freigeben muss ihn immer ein Mensch.

Das spart genau da Zeit, wo Zeit verloren geht: beim Formulieren. Und es lässt die Entscheidung dort, wo sie hingehört.

Rollen und Audit-Trail

Nicht jeder muss alles sehen. Pflegedex arbeitet mit abgestuften Rechten für Admin, Pflegedienstleitung und Pflegekräfte.

Freigegebene Berichte werden unveränderbar archiviert. Damit ist jederzeit nachvollziehbar, wer wann was dokumentiert hat – ohne dass sich nachträglich etwas stillschweigend ändern lässt.

Für wen Pflegedex gedacht ist

Pflegedex richtet sich an:

  • stationäre Einrichtungen mit etwa 10 bis 100 Bewohnern
  • Träger mit ein bis drei Häusern
  • alle, die eine eigene Serverinfrastruktur haben oder aufbauen wollen
  • Häuser, denen Datenhoheit wichtiger ist als der schnellste Cloud-Zugang

Wer 30 Standorte betreibt, ist bei uns falsch. Wer die Kontrolle über seine Daten behalten will, genau richtig.

Testen statt Prospekt lesen

Pflegedex ist aktuell in der Testphase. Einrichtungen können die Software kostenlos und unverbindlich ausprobieren – einfach über das Kontaktformular melden, dann klären wir gemeinsam, ob es zu eurem Haus passt.

Ein Demo-Video ist in Arbeit und folgt in Kürze.

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